Erzbistum Berlin
Das
Erzbistum Berlin ist flächenmäßig das zweitgrößte deutsche Bistum. Es umfasst die Stadt Berlin, Vorpommern sowie weite Teile Brandenburgs und ist Arbeitgeber für rund 2.500 Mitarbeitende. Die Aufgaben sind vielfältig: Seelsorge und Verwaltung in Pfarreien, 26 Schulen, einer Hochschule und mehr als 70 Kindertagesstätten.
„Auch im Jahr 2025 war es im Erzbistum Berlin wichtig, den Menschen zu verkünden, dass der Glaube an Gott ein Segen ist. Das geschieht durch Worte, die ermutigen, trösten und unterstützen – und durch kleine und große Taten, mit denen die Ehren- und Hauptamtlichen in unseren Kirchengemeinden und Einrichtungen das Leben anderer Menschen erleichtern.
Dabei ist es wichtig, den Blick auch auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen zu richten. 2025 haben wir deshalb Prozesse weitergeführt, die klären, mit welchen Mitteln wir diese Aufgaben heute und in Zukunft erfüllen können. Neue Formen der Verkündigung zu finden, die Digitalisierung der Verwaltung voranzubringen, die Qualität unserer Schulen weiterzuentwickeln, obdachlosen Menschen beizustehen oder einen verantwortlichen und nutzbringenden Einsatz der künstlichen Intelligenz zu fördern – all das zeigt die große Bandbreite unserer Aufgaben. Gleichzeitig wird deutlich, dass Seelsorge und Verwaltung nicht getrennt voneinander stehen dürfen, sondern gemeinsam für eine gute Gestalt der Kirche in unserer Gesellschaft wirken müssen.
Sicherheit und Gesundheit gilt es für unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden sicherzustellen. Dazu haben wir 2025 im Rahmen des Programms „Arbeitsschutz mit System“ beispielsweise eine Umfrage zu den psychischen Gefährdungen durchgeführt und begonnen, Maßnahmen für den strukturierten Arbeitsschutz zu entwickeln. Die Umfrage zeigte die Erwartung auf, die aufgrund von friedenspolitischen und wirtschaftlichen Verunsicherungen an uns herangetragen wird: Die Kirche soll Sicherheit geben.
Damit umzugehen, dass wir als Kirchengemeinden und Bistum nicht alle Wünsche erfüllen können, ist für viele Haupt- und Ehrenamtliche eine Herausforderung. Dies einzuüben, ist aber Kern des Auftrags: Katholikinnen und Katholiken sind Licht, aber nicht der Heiland. Sie müssen ein Lichternetzwerk bilden, das ermutigt, Hoffnung schenkt, die anstehenden Aufgaben anpackt und aushält, dass wir Menschen immer nur begrenzt wissen und lebenslang lernen.
Die KZVK ist dafür ein gutes Beispiel. Sie gibt keine totale Sicherheit im Alter. Aber sie unterstützt Dienstnehmerinnen und -nehmer in, im Bistum und in den katholischen Einrichtungen und sichert den Lebensstandard im Alter ab. Durch die Beiträge in die KZVK zeigt das Erzbistum soziale Verantwortung, wird als Arbeitgeber attraktiver und leistet seinen Beitrag innerhalb der Solidargemeinschaft der KZVK.“

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